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„Wir hatten in Münster einen tolle Leistung im ersten Satz gezeigt, aber dann kam in den Sätzen zwei bis vier der große Auftritt von Johanna Tewes, die uns den Sieg dann im Alleingang vermasselt hat.“
Besagte Johanna Tewes, die vielen noch unter ihrem Jugendnamen Reining bekannt ist, wird allerdings am Samstag nicht mit von der Partie sein, sodass sich Timmerhinrich beim Rückrundenvergleich durchaus etwas ausrechnet. „Uns hat zuletzt auch das letzte Quäntchen Glück gefehlt und das wollen wir uns jetzt erneut erarbeiten.“
Die jüngste Niederlage bei TuSEM Essen hat die Dülmenerinnen zwar etwas näher an die Abstiegszone gebracht, doch ist der Coach zuversichtlich, dass es unter dem Strich zum Klassenerhalt reicht. „Wir müssen nur sehen, dass wir die Konkurrenz hinter uns lassen und auch gegen Teams vor uns punkten.“
Zudem ist es durchaus drin, dass der nächste Gegner USC Münster III ebenfalls noch in den Abstiegssog gezogen wird. Voraussetzung ist dafür unter anderem am Samstag ein Erfolg für den gastgebenden TV Dülmen.
Timmerhinrich hat weiterhin nur zehn Spielerinnen zur Verfügung, denn Anke Domhöver fällt weiterhin mit Rückenproblemen aus. Bei Linda Leifken haben sich die Befürchtungen bestätigt, denn sie wird im Februar am Meniskus operiert, sodass die Saison für sie gelaufen ist. Ob Leifken in der nächsten Spielzeit noch einmal eingreifen kann, ist zudem noch fraglich, denn für sie ist es bereits die zweite Operation.
Timmerhinrich denkt aber nicht daran, noch eine Spielerin aus der zweiten Mannschaft hochzuziehen und setzt vielmehr darauf, mit dem Stamm die Oberliga zu halten. Da stimmt ihn auch im Nachhinein noch froh, dass durch die zwei gewonnenen Sätze bei TuSEM Essen immerhin etwas für die Bilanz getan werden konnte.
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