|
Volleyball -
Damen
|
|
Geschrieben von: Stephan Stroth
|
|
Mittwoch, den 01. Dezember 2010 um 18:14 Uhr |
|
|
 |
Dülmen. Nach nur 75 Minuten konnten die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Dülmen schon wieder ihre Taschen packen und nach Hause fahren. Das Gastspiel beim Aufsteiger Hammer SC stellten sich die Schützlinge von Trainer Rene Steinert ganz anders vor. Nach dem 3:2-Sieg eine Woche zuvor gegen den Detmolder TV wollten die Blau-Weißen mit dem nächsten Erfolg nachlegen und sich Luft zu den unteren Tabellenregionen verschaffen. Das misslang allerdings deutlich. Allerdings täuscht die 0:3 (20:25, 23:25, 23:25)-Niederlage ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn Steinert sah sowohl im zweiten als auch dritten Satz eine „Partie auf Augenhöhe“. Letztlich habe eine zu hohe Quote an Eigenfehlern den Ausschlag gegeben. Entsprechend groß war anschließend auch die Enttäuschung innerhalb der Mannschaft, die nun zwei Wochen Zeit hat, um es im nächsten Punktspiel gegen den Tabellenführer RC Sorpesee (12. Dezember, 16 Uhr) besser zu machen.
Die Partie beim Liga-Neuling, der nach Meinung des TVD-Übungsleiters nicht umsonst im gesicherten Mittelfeld zu finden ist, begann vielversprechend. Eine gute Einstellung hatte im ersten Satz eine schnelle 7:3-Führung zur Folge. Doch danach riss der Faden und Rene Steinert musste beim Stand von 8:9 schon die erste Auszeit nehmen. Defizite in der Annahme und bei den Aufschlägen hatten zuvor für den Rückstand gesorgt. „Dumme eigene Fehler“ machte der Coach anschließend dafür verantwortlich, dass er seine Truppe beim Stand von 11:15 nochmals vom Feld nahm. Hamm agierte deutlich variabler und war mit einer größeren Spielkultur ausgestattet.
Im zweiten Satz sorgten zwei Wechsel für eine Aufholjagd. Für Jana Gerlach und Mirka Wemhöner kamen mit Tanja Policnik und Hellen Overhoff zwei neue Spielerinnen auf das Feld, die mit einer großen Durchschlagskraft zu überzeugen wussten. Die Folge: Aus einem zwischenzeitlichen 7:13 wurde ein 21:21. Doch der Steinert-Truppe gelang es nicht, die Aufholjagd fortzusetzen. Vielmehr behielten erneut die Gastgeberinnen die Oberhand (25:23).
Getreu der Devise Alles oder Nichts wurde der dritte Durchgang angegangen. Bis zum 20:20 war die Begegnung offen. Mit der notwendigen Sicherheit einer 2:0-Satzführung im Rücken agierte der Aufsteiger abgeklärter und entschied auch diesen Satz mit 25:23 für sich. Im Außenangriff sei nach Beobachtungen von Steinert in dieser Phase zu einfach gespielt worden, um der Partie noch eine Wende zu verleihen.
|
|