Landesliga wir kommen!

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Volleyball - Damen
Geschrieben von: StS   
Dienstag, den 09. März 2010 um 16:17 Uhr

Volleyballerinnen machen Durchmarsch

 

Dülmen (pov) In einem außergewöhnlichen Top-Spiel um die Meisterschaft und den Aufstieg hat der TV Dülmen mit 3:1 gegen den Tabellenführer aus Herten-Langenbochum gewonnen und damit nach dem Aufstieg vor einem Jahr den direkten Durchmarsch in die Landesliga geschafft. Bei Punktgleichheit aber mit dem besseren Satzverhältnis hatten die Dülmenerinnen am Saisonende die Nase vorne.

Der erste Satz war schon bezeichnend: Mit sage und schreibe 19 aufeinanderfolgenden Angaben hatte Helen Overhoff den Gegner völlig im Griff, und auch jeder Versuch mit einem Angriff zu punkten scheiterte gegen den überragend spielenden TV. Mit 22:2 war der Gegner früh nervlich am Ende und hatte dann allerdings noch einige Punktgewinne bis zum 25:10 holen können.

Der zweite Satz war bis zum 10:10 ausgeglichen und es wurde deutlich, dass der Tabellenführer durchaus ernst zu nehmen und nicht zu unterschätzen war. Gegen Carolin Hoffmann auf der Außenposition fand der Gegner aber keine Mittel. Hart und präzise Schläge im Wechsel zu gelegten Bällen brachte sie Punkt für Punkt ein und sorgte so für einen erneut klaren Satzgewinn mit 25:13.

Wie so oft führt eine so klare Überlegenheit zu Unkonzentriertheit und mangelndem Durchsetzungswillen. Herten-Langenbochum spielte nun seinerseits variantenreich im Angriff und holte nahezu jeden Ball in der Abwehr dank einer reaktionsstarken Libera. Mit 14:25 musste der Satz überraschend deutlich abgegeben werden.

Der vierte Satz droht lange einen ähnlichen Verlauf zu nehmen, wobei der TV bis zum Stand von 18:19 immer nur wenige Punkte Rückstand hatte. In einem furiosen Endspurt konnte das Blatt noch gewendet werden und der Satz ging mit 25:22 an Dülmen.

Mareike Köhler und Rebecca Bredeck zeigten wieder ihr Überlegenheit in der Mitte und fanden immer eine Lücke im gegnerischen Block. Pia Büning war erneut der Garant für tolle Reaktionen in der Abwehr und last but not least stellte Greta Middendorf nicht nur wie gewohnt sauber und verteilte gut; vielmehr noch brachte sie den Gegner mit fünf direkt gelegten zweiten Bällen zur Verzweiflung.

Alles in allem ein würdiges Endspiel um die Meisterschaft und ein grandioser Abschluss einer tollen Saisonleistung mit lediglich zwei Niederlagen und dem direkten Durchmarsch von der Bezirksklasse in die Landesliga. Nicht zu vergessen auch die Spielerinnen, die im Laufe der Saison auch dazu beigetragen haben, dass dies erst möglich wurde: Vera Middendorf, Rieke Middendorf, Lisa Olfs, Julia Jazki und Madeleine Thesing. Mit dabei waren auch 50 mitgereiste Fans, die mit einer tollen Stimmung enorme Unterstützung leisteten und ihrerseits auch Anteil am Erfolg hatten.

 
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