Steinert-Damen im Glück

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Volleyball - Damen
Geschrieben von: Stephan Stroth   
Samstag, den 27. November 2010 um 14:37 Uhr
Dülmen. Wer am Samstagabend in die Halle des Annette-Gymnasiums gekommen ist, um gutes Damen-Oberliga-Volleyball zu sehen, der wurde nicht enttäuscht. Der TV Dülmen und der Detmolder TV begegneten sich, wie erwartet, auf Augenhöhe und lieferten sich ein spannendes Match, in dem die Blau-Weißen am Ende die Nase knapp vorn hatten. „Der Sieg war letztendlich glücklich, zeugt aber auch von der großen Moral, die in der Mannschaft steckt“, freute sich TV-Coach Rene Steinert nach dem 3:2-Erfolg (21, -23, -15, 23, 13). Damit verbessern sich die TV-Damen auf den fünften Tabellenrang, punktgleich mit Rang vier, den Detmold nun einnimmt.


„Auch wenn es heute ein Arbeitssieg für uns war, ist es eine Genugtuung zu sehen, dass wir für unsere Anstrengungen am Ende belohnt worden sind“, freute sich TV-Coach Rene Steinert über den Erfolg und die beiden Punkte.

Gegen Detmold war es von Beginn an ein Spiel auf des Messers Schneide. Beide Mannschaften schenkten sich vom Start weg nichts und neutralisierten sich in den Sätzen eins und zwei. „Das ging hin und her“, gestand Steinert ein. Im dritten Durchgang leisteten sich die Hausherrinnen dann auch noch einen kleinen Hänger, präsentierten sich müde und kraftlos. Wer aber gedacht hatte, dass sich die Blau-Weißen nicht aufraffen können, der sah sich getäuscht.

„Im vierten Satz haben wir uns taktisch sehr gut verhalten, haben mit einer konsequenten Blockabwehr die Schnellangriffe der Detmolderinnen gut geholt.“ Hier zahlte sich dann auch die gute Vorbereitung der Dülmenerinnen auf die Partie aus. Steinert hatte mit seinen Damen die vorangegangenen Begegnungen ausgewertet und entsprechende Lehren daraus gezogen.

„Und im fünften Durchgang haben wir dann auch durch unsere Aufstellung das Spiel des Gegners zerstört.“ Auch wenn die TV-Damen im Entscheidungssatz zunächst zurücklagen und Steinert früh eine Auszeit nehmen musste („Ich wollte beim 1:3 meine Mannschaft noch einmal wachrütteln, ihnen sagen, dass sie das Spiel noch gewinnen können.“), blieben die Blau-Weißen dran. „Hier hat Julia Büning die Mannschaft gut mitgerissen, Christiane Koch, die Knieprobleme hatte, hat sich gut reingehangen und Sandra Schwieter, sonst eigentlich Außenangreiferin, überzeugte in der Mitte.“ TV-Coach Steinert ergänzt: „Wir haben auch das Zuspiel geändert: Jana Gerlach zeigte Qualität und Durchblick, das passte“, sparte der Übungsleiter nach dem Match nicht mit Lob. Und auch Helen Overhoff habe gezeigt, dass sie mit Druck umgehen könne.

Jetzt gelte es das positive Resultat zu verarbeiten und auch dieses Spiel noch einmal auszuwerten, entsprechenden Lehren zu ziehen, damit sich die Mannschaft weiterentwickeln könne. Am kommenden Wochenende wartet dann mit dem Hammer SC eine Mannschaft in einer kleinen, engen Halle, „die uns auch auf Augenhöhe begegnen werden“, so Steinert.

Erschienen in der DZ, von Jürgen Primus

 
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