|
Volleyball -
Damen
|
|
Geschrieben von: Stephan Stroth
|
|
Dienstag, den 25. Januar 2011 um 18:38 Uhr |
 |
Dülmen. Unter Wert verkauften sich die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Dülmen mit der 0:3-Niederlage beim USC Münster III. „Die Erwartungshaltung war eigentlich sehr hoch, doch vor allem im ersten Satz fanden wir kaum ein Mittel gegen die Angaben der Gastgeber und lagen schnell mit 1:9 hinten“, sah Trainer Rene Steinert den Knackpunkt nach dem 16:25, 17:25 und 21:25. Zwischenzeitlich fing sich die TV-Sechs noch bis zum 6:9, doch dann zog das Team aus dem Münsteraner Leistungszentrum uneinholbar davon.
Etwas besser lief es für die Gäste in Durchgang zwei, denn da hatte sich das Team taktisch besser aufgestellt und hielt bis zum 10:14 auch sehr gut dagegen. Die Angriffe der Münsteranerinnen wurden planvoller gestört, doch in der Schlussphase gewann der erfolgshungrige Bundesliga-Nachwuchs wieder mehr die Oberhand. Erst im dritten Satz zeigten die Dülmenerinnen in etwa das, was sich Steinert von Beginn an erhofft hatte. „Wir waren gefestigter bei der Annahme und auch der Block leistete jetzt wirkungsvollere Arbeit“, sah Steinert vor allem die Stärken von Linda Leifken in der Mitte neben Tanja Policnik. Ein gutes Auge zeigte auch Kapitänin Juli Bühning, die mit ihrer Erfahrung großen Anteil daran hatte, dass die Dülmenerinnen den dritten Satz bis zum 17:18 ausgeglichen gestalten konnten. Nach dem 21:23 war der Widerstand aber gebrochen, „denn da konnten wir den Satz nicht mehr herumreißen. Wir mussten anerkennen, dass der Gegner überlegen war, aber sind doch enttäuscht, denn wir haben es dem USC auch zu leicht gemacht.“ Am Montagabend will sich Steinert mit dem Team noch einmal zusammensetzen und eine ausführliche Analyse betreiben. „Wir müssen dabei auch nach vorne sehen, denn als nächstes wartet mit Iserlohn einer der Gegner, gegen den wir punkten sollten. Auch in Bielefeld ist mehr drin als im Hinspiel und auch gegen Minden-Hausberge, die ihr Team umgestellt haben, sollten wir etwas ausrichten können. Das sind alles Mannschaften, die ein ähnliches Niveau haben wie wir.“
VON HANS-MARTIN STIEF, DZONLINE
|
|
|
|