Volleyball (D1): Ein starker Auftritt der Adlerdamen

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Volleyball - Nachrichten
Geschrieben von: Markus Mohr   
Montag, den 13. November 2017 um 12:08 Uhr

Niederlage

Dülmen (mpm). Am sechsten Spieltag auswärts liefern sich die TV Volleyballdamen ein spannendes Derby mit der DJK Adler Buldern in Borkens Diaspora und unterliegen knapp mit 1:3 (21:25; 25:23; 23:25; 22:25). „Ein starker und ausgesprochen stabiler Auftritt der Adlerdamen“, zollt das TV Trainerteam dem Gegner Respekt, „und dabei haben wir so viele Präsente über Fehlaufschläge bekommen, wie nie. Aber heute hat es nicht gereicht.“

Dabei konnte der TV sich über so viele Spielerinnen zum Spiel freuen, wie noch nie. Gleich elf an der Zahl gaben sich ein Stelldichein – dennoch reichte es nicht, denn der TV erwischte einen gebrauchten Tag. Da konnten selbst die Aushilfe von ChistianeB und von Heimkehrerin Karina über die Mittenposition nichts ausrichten. Die Abstimmung zwischen Zuspiel und Mitte klappte nicht wie üblich reibungslos, die Außenangreifer verfehlten nur knapp das Feldende an der Grundlinie und das gesamte Team geriet immer zum ungünstigsten Moment in eine Schaffenskrise, die den Satz kostete.

Gleich zu Beginn der Begegnung lag Dülmen immer zwei Punkte zurück. Die DJK zeigte sich viel wacher sowie aggressiver und spielte den Service mit hohem Risiko. Bis zum 12:12 Remis beobachteten beide Trainer einen offenen Schlagabtausch. Wuchtige Angriffe schlugen auf beiden Seiten ein oder wurden entsprechend vom massiven Block aufgehalten. Die DJK zog voran, konnte aber beim 19:19 wieder eingeholt werden. Alsdann leistete sich der TV eine Schwächephase. Gleich fünf Punkte in Folge wurden auf einer Position abgegeben ohne dass sich der TV aus der Umklammerung befreien konnte. Das war der Satzentscheid. Noch zwei Pünktchen konnten das Ergebnis marginal korrigieren, dann eilten die Adler über die Ziellinie.

Im zweiten Satz zeigte sich dasselbe Bild. Der TV rannte sowohl dem Gegner als auch seiner Form hinterher. Die Annahme war nicht so gut wie gewohnt als dass sich ein variabler Spielzug ergeben könnte und der TV agierte durchschaubar. Beim Rückstand von 13:17 und 15:20 schien das Buch bereits zugeklappt, da packte den TV der Ehrgeiz. Mit voller Konzentration und Spielwitz wurde die DJK zum 22:22 eingeholt, durfte noch einen Punkt machen, bis der TV einlochte und den Satz für sich verbuchen konnte.

Im dritten Satz legte die DJK einen drauf. Wenn der TV Zuversicht aus dem letzten Satzerfolg hätte schöpfen sollen, so klappte das nicht, denn eine vage Unsicherheit dominierte das TV Spiel. Die DJK war spielte viel stabiler als in der Erinnerung – besonders im Außenangriff, den der TV einfach nicht per Block in den Griff bekam. Dennoch wurde den Adlern die Zähne gezeigt und über Kampf und Einsatz der Ausgleich zum 16:16 erreicht. Der TV witterte Morgenluft, punktete über ein paar starke Spielzüge und hatte beim 23:20 die süßen Trauben des Sieges schon in Griffweite. Aber dann kam das Déjà-vu des ersten Satzes. Fortuna wechselte komplett ins Bulderaner Lager. Ohne Fremdeinwirkung von DJK Seiten vergab der TV wieder fünf direkte Punkte in einer Position und damit den Satz an die DJK.

Der vierte Satz sollte es nun richten, denn der TV spielte furios auf. Mit dem Mut des Tüchtigen klappte die Annahme wieder, der Angriff verfehlte sein Ziel nicht und die Adler gaben enorme Hilfestellung über ihre Fehlaufschläge. So führte der TV lange Zeit mit 11:7 und später 20:18. Nun musste der Satzsieg doch klappen. Aber beim 22:20 zeigte sich wieder das Murmeltier und der TV machte wieder unerfindlich alle Schotten dicht. Die DJK musste sich nicht einmal mehr anstrengen, denn der TV vergab wieder die letzten fünf Satzpunkte in Folge und musste in die Spielniederlage einwilligen.

Für den TV spielten

  1. Ich würde noch mehr blocken, wenn ihr mich ließet.
  2. Ich erwischte heute einen gebrauchten Tag.
  3. Das Mädchen, was sein Lachen verkaufte.
  4. Vorsichtige Kurze landen unter der Netzkante.
  5. Der Block ist groß, also schlag ich da rein.
  6. Verdammt. Nur ein Angriff und der landet im Aus.
  7. Drei Monate keinen Ball in der Hand und nix verlernt.
  8. Wenn ich kurz rufe, dann bin ich auch da.
  9. Ich spiel hopp oder topp, Mittelmaß kann ich nicht.
  10. Ey, der war aber so was von außerhalb.
  11. Der Block ist zwar groß, also schlag ich da durch.

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