Volleyball (D1): Viele Asse der Asse

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Volleyball - Nachrichten
Geschrieben von: Markus Mohr   
Dienstag, den 29. November 2016 um 10:04 Uhr

20160322 VB

Dülmen (mpm). Der 5. Spieltag der aktuellen Bezirksklassensaison bescherte den ersten TV Volleyballdamen eine Pflichtaufgabe in der Begegnung mit dem SV Blauweiß Aasee 7, welche sie mit 3:0 (25:14, 25:6, 25:5) unangefochten meisterten. Durch den parallelen Spielverlust der ASV Senden 4 kletterte der TV auf den Relegationsplatz nach oben, einen lumpigen Punkt nach dem Tabellenführer SV Münster 08.

Angereist in Münsters Innenstadt spielte sich die Begegnung in eiskalte Halle mit niedriger Deckenhöhe ab, in Fachkreisen liebevoll als frostiger Schuhkarton tituliert. Der TV musste fünf kurzfristige Absagen kompensieren und kam weniger vom Stammpersonal aber mit ungewohnt reduzierter Ersatzbank an den Start. Die proklamierte Devise war, von Beginn an das eigene Spiel durchzusetzen, selbst eiserne Disziplin im Spielaufbau zu behalten und den Gegner auf kein Fall zum Zuge kommen zu lassen.

Im ersten Satz nach kurzem Geplänkel fasste sich Andri ein Herz, prüfte den Annahmeriegel der Blauweissen erstmalig und landete einen Volltreffer. Gleich mit zwei Assen zur Begrüßung wurden schonungslos die Lücken in der Positionierung aufgedeckt und den eigenen Mitspielern gezeigt, wie es heute zu gewinnen galt. Und das ließen diese sich nicht zweimal sagen. Mit druckvollen Aufschlägen im Sprung baute Ritschie den eigenen Vorsprung von 11:7 auf 17:7 aus während Hanni nur noch von 17:8 auf 22:8 vollstrecken musste. Nur der Dülmener Schlendrian ermöglichte dem SV noch weiter vier Punkte, welche mit 13 eigenen Zählern den Satz schließlich hergeben mussten.

Der zweite Satz war durch sehr einseitiges Aufschlagspiel geprägt. Den ersten Vorentscheid führte Lenni herbei, indem sie die zuerst knappe Führung von 7:5 auf respektable 11:5 ausbaute und damit den Reigen eröffnete. Hierbei musste der Rest der TV Mannschaft kaum etwas tun, denn die meisten Annahmen versprangen direkt von des Gegners Armen oder landeten direkt im Netz. Aber der TV hieß nicht TV, wenn man nicht noch einen drauf setzen könne. Karina servierte im Anschluss gleich zehn Aufschläge, warf den Blauweissen damit den Federhandschuh hin und avancierte zu deren Aufschlagschreck. Auch die niedrige Hallendecke steuerte ihr Scherflein bei als Ritschie mit ihren gefürchteten Sprungaufschlägen nur noch vollenden musste und den SV mit mageren sechs Gegenzählern in die Pause schickte.

Im dritten Satz machte der TV nun kurzen Prozess. Beim Stand von 5:3 übernahm der Aufschlagschreck erneut das Zepter und machte seinem Namen alle Ehre. Als der Rauch sich verzogen hatte stand es 14:3 für die Dülmener, die nun nicht mehr von ihrem Gegner abließen. Ritschie übernahm freudig den Zwischenpart vom 14:4 bis zum 22:4 - ihre Serie konnte nur durch einen eigenen Netzfehler gestoppt werden. Hanni musste nur noch ausputzen, so dass nach einer unvollständigen Rotation auf dem Feld der Spuk vorbei, der Satz zu fünf lumpigen Zählern gewonnen und das Spiel eingefahren war.

Es spielten für den TV: Riekannah, Karjasse, Mimandra, Luilena, Datsophie

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