Volleyball - Damen (1) unterliegen Münster 2:3 |
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| Volleyball - Nachrichten |
| Geschrieben von: Peter Overhoff |
| Dienstag, den 21. Februar 2012 um 07:27 Uhr |
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Landesliga - Volleyballkrimi bei Top Leistung Carolin Hoffmann im Angriff  Dülmen (pov) Gute Leistung, aber keine Belohnung. Am Ende stand der TV Dülmen nach der 2:3 Niederlage gegen BW Aasee Münster in der Volleyball Landesliga erneut mit leeren Händen da. In einem hochklassigen und spannenden Spiel fehlte am Ende das nötige Quäntchen Glück zum Sieg. Von Beginn an war der TV mit dem Tabellenvierten aus Münster auf Augenhöhe. In allen Sätzen konnte keine Mannschaft einen nennenswerten Vorsprung erarbeiten und jeder hatte in allen 5 Durchgängen die Chance zum Satzgewinn. Auch die knappen Satzergebnissen von 22:25, 26:24, 23:25, 25:23 und 11:15 zeigen deutlich, dass es ein Krimi war, der auch noch mit vielen sehr langen Ballwechseln und einer auf beiden Seiten außergewöhnlich guten Feldabwehr zu einem volleyballerischen Leckerbissen wurde. Nach großen Schwächen, die Grund für eine Niederlage gewesen sein könnten, sucht man vergebens. Vielmehr fielen die guten Einzelleistungen und die gute mannschaftliche Gesamtleistung auf. Hervorzuheben sind im Angriff insbesondere Sandra Schwieter, die mit Angriffen vorne in der Mitte aber mit mindestens genau so vielen Rückraumbällen Punkt für Punkt machte, ebenso Susanne Goerlich, Carolin Hoffmann und Pia Büning, die über Außen sichere Anspielstationen waren. Hanna Funke stellte am Sonntag, verteilte hervorragend und mit dem Spiel auch immer genauer. Lisa Olfs machte im ersten Satz ein gutes Spiel, die Daumenverletzung aus der letzten Begegnung machte sich dann aber bemerkbar und Vera Middendorf, seit einem halben Jahr in Lüneburg und nicht mehr beim Training, musste nun in der Mitte ran. Im Angriff konnte sie sich entspannt auf ihre Kolleginnen verlassen, aber im Block war sie sicher und holte wichtige Bälle. Nicht zuletzt machte auch Kristina Feischen als Libera wieder ein Top Spiel; in der Abwehr und in der Annahme führte sie die Regie und rettete viele gute Angriffe aus Münster. Die gesamte Annahme war sehr gut, die Abwehr wach, reaktionsstark und einsatzfreudig. Die Angaben waren variabel und wurden nur selten verschlagen. Im Ergebnis war es das Gegenteil im Vergleich zur letzten Heimspielniederlage und man fragt sich, warum das Spiel trotz guter Leistung verloren ging. Aber das spricht auch für den Gegner, der nicht schlechter war und den Sieg ebenso verdient hatte; er hatte allerdings am Ende das nötige Glück auf seiner Seite. |


