Volleyball (HM2): Die Schlacht am Skagerrak

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Volleyball - Nachrichten
Geschrieben von: Markus Mohr   
Dienstag, den 02. Januar 2018 um 13:36 Uhr

Dülmen (mpm). Im Derby-Nachholspiel des dritten Spieltags in der BFS Westfalen Nord Kreisliga A trafen die volleyballverrückten Flottenverbände der TV Erst- und Zweitvertretung im Hobby Mixed Bereich aufeinander und trennten sich nach intensivem Scharmützel zur See mit 2:0 (25:13, 25:12) zu Gunsten der aktiven Reserve.

Während die siegreichen Heimkehrer mittlerweile nach fünf absolvierten Schlachten in der offenen See mit blütenreiner Weste die Tete im regionalen Vergleich bilden, dümpelt die Hood des TVs noch abgeschlagen auf Rang fünf vor dem Trockendock herum, bereit nach nur drei Spielen noch auf große Fahrt zu und in die Geschichte einzugehen.

Vor dem Gefecht gaben sich noch beide Brigaden den Vorbereitungen hin. Das Rüsten geschah noch nach Altväter-Sitte. Die Takelage wurde überprüft, die Munitionsbestände aufgefüllt, die Mannschaft verköstigt und das Oberdeck geschrubbt.

Der Flottenverband der Ersten erreichte das Zielgebiet im Morgengrauen und nahm zunächst die Vorherrschaft über strategische Positionen ein. Den tosenden Wind im Rücken gedankt begannen die Altvorderen gleich mit einer 4:0 Führung durch massiven Einsatz von treffsicherer Artillerie über die Außen-Flanke.

Die sekundären Geleitschiffe um den schweren Kreuzer Bismarck mussten sich noch positionieren – hatten sie es versäumt, sich rechtzeitig auf Gefechtsstation zu begeben. Alsbald waren sämtliche Flaggensignale gehisst, denn der neuangekommene Reservisten-Verbund antwortete mit voller Feuerkraft. Massive Erstschläge von schwerem Geschütz entluden sich vor den Augen der Admiralität und zerstreuten erstmals die unlängst formierten Verbände der Primär-Verteidigung.

Rotteten sich die Erst-Verbände zusammen und versuchten die feindlichen Linien zu durchbrechen, so zerschellten ihre Seeminen erfolglos an den massiven Bordwänden der exponiert positionierten schweren Kreuzer. Die juvenil pfeilschnellen Jagd-U-boote und wendigen Torpedoboote sowie Panzerschiffe präsenteren ihr Waffenarsenal in Gänze und setzten strategische Seemeilensteine in der Schlacht.

So war die Anfangsflaute schnell kompensiert, der kaiserlichen Admiralität wurde der Rang abgelaufen und sie erlitt ihre erste empfindliche Niederlage der Neuzeit. Mit nur kümmerlichen 13 Trophäen als Kriegsbeute blies sie zum Rückzug in der Abenddämmerung. Das Zeitalter zur sekundären Seeherrschaft war eingeläutet.

Beide Flottenverbände gingen im Schutze der Dunkelheit zurück ins Trockendock. Eiligst wurden beschädigte Einheiten in Stand gesetzt sowie ausgelaugte Schiffe durch bis dato noch zurückgehaltene Kampfverbände und mehrfach überholte Glanzstücke längst vergangener Tage substituiert. Frisch verstärkt an der Frontlinie folgten sie dem Ruf in die Entscheidungsschlacht.

Die Schnellboote der Sekunda hielten mit spektakulärer Gefechtsführung das Hinterfeld frei von Ungemach während die Großen Kreuzer an der Frontlinie das Feuer auf sich zogen und dies mit aller Gewalt beantworteten. Die primären Schiffsverbände aus Korvetten und Fregatten waren schnell aufgerieben, die sonst so stabile Kommunikation empfindlich gestört, der Nachschub war abgeschnitten. Dies führte zu Auflösung der Verteidigungslinien rings um den Konvoi und die Aufgabe der Handelskoggen zur freien Torpedierung.

Immer öfter trafen die wuchtigen Angriffe der Secunda ihre designierten Koordinaten. Die eingesetzten Brander verfehlten ihr Ziel nicht und rissen Begleitschiff um Begleitschiff in die eisigen Fluten bis nur noch die verbleibenden schweren Kreuzer manövrierunfähig in rauher See trieben und sich auf das Unvermeidliche vorbereiteten.

Im finalen Paukenschlag bediente sich die Sekunda eines strategischen Manövers unter Einsatz ihrer Schwergewichte, als der große Kreuzer „Prinz Heinrich“ sein bis dato zurückgehaltenes schweres Geschütz „Götterdämmerung“ im Schnellangriff entfesselte, was die gegnerischen Verbände nachhaltig versprengte. Die siegreichen Verbände der Secunda formierten sich anschließend zur Hafenparade unter dem Jubel der Daheimgebliebenen.

Der primäre Flottenverbund verschollen im nordischen Eismeer:

  1. Schlachtkreuzer „Hood“ der Admirals-Klasse, Flaggschiff der britischen Marine
  2. Schlachtschiff „Gneisenau“ der Scharnhorst-Klasse, frisch vom Trockendock
  3. Kanonenboot „Nautilus“ der Albatros-Klasse
  4. Großer Kreuzer „Freya“ der Victoria-Louise-Klasse
  5. Schnellboot „Eismöwe“ im Seegrenzschutz der Bundesmarine
  6. Zerstörer „Erich Kölner“ der kaiserlichen Kriegsmarine
  7. Minentransporter „Steigerwald“ der Sachsenwald-Klasse
  8. Schnellboot „Gepard“ der Bundesmarine
  9. Hilfsminenleger „Königin Luise“ als liberierte Einheit der kaiserlichen Marine

Siegreiche Heimkehrer der Secunda gesichtet beim Einlauf in den Heimathafen:

  1. Torpedoboot „Albatros“ der Raubvogel-Klasse
  2. Schlachtschiff „Bismarck“ der deutschen Kriegsmarine
  3. Kleiner Kreuzer „Amazone“ der Gazellen-Klasse
  4. Panzerschiff „Admiral Graf Spee“ der Deutschland-Klasse
  5. Schwere Kreuzer „Blücher“ der Admiral-Hipper-Klasse
  6. Handelsschiff „Rundes Grüngemüse“ im Marineverbund Bonduelle
  7. Jagd-U-Boot „Stechmücke“ der Delfin-Klasse
  8. Schnellboot „Kondor“ der Albatros-Klasse im Rückraum der Bundesmarine
  9. Großer Kreuzer „Prinz Heinrich“ der Prinz-Adalbert-Klasse

 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. Januar 2018 um 13:38 Uhr
 
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