Volleyball (wU20): Mit dem letzten Aufgebot gereicht es zur Vizemeisterschaft!

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Volleyball - Nachrichten
Geschrieben von: Markus Mohr   
Montag, den 16. April 2018 um 10:32 Uhr

20180415 Team wU20 - mini

Team weibl. U20 ist Vizemeister!

Dülmen (mpm). Am letzten Spieltag geben sich die drei erstplatzieren Mannschaften der wU20 Bezirksliga ein Stelldichein und küren den VC Marl zum Meister. Dabei hatten alle drei Teams vom VC Marl, dem TV Datteln und TV Dülmen gleichermaßen Chancen auf den Titel – man hätte nur beide letzten Spiele gewinnen müssen. Dies gelang augenscheinlich nur dem VC Marl nicht ohne das Quäntchen Glück aber letztlich verdient. Der TV Dülmen unterlag dem späteren Meister äußerst knapp mit 1:2 (22:25, 25:9, 7:15), konnte den TV Datteln mit 2:0 (25:15, 25:23) auf Abstand halten und errang den Titel des Vizemeisters 2017/18.

„Wir können froh sein, dass wir hier überhaupt antreten konnten“, resümiert Trainer Mohr den Spieltag „gestern hatte ich noch neun Spielerinnen, heute Morgen vier Absagen. Dafür ist das Ergebnis sehr ansehnlich.“ Glücklicherweise konnte Helene kurzfristig einspringen und mit ihrem Einsatz den Dülmener Kader nicht nur spielfähig halten sondern verstärken.

Der TV warf sich mit dem letzten Aufgebot ins Rennen. Glücklicherweise waren alle Positionen besetzt ohne kleine feierbedingten Blessuren. Der VC Marl lief in Sollstärke mit sehr langen Spielerinnen auf, die im Verlauf der Begegnungen nicht das hielten, was die äußerliche Statur des Teams versprach. Unerwartet schwach war die Leistung im Angriff, kaum variables Spiel war zu erkennen. Der VC hatte sichtlich Schwierigkeiten mit der Deckenhöhe im RvW, konnte aber im statischen Block überzeugen. Dülmen war nicht in der Lage, diese Situation auszunutzen, erlaubte sich zwei Schwächephasen in der Annahme bei einem mauen ersten Satz und konnte dennoch mit 22 Punkten im Gepäck abschließen. Da ging noch was.

Im zweiten Satz wurden die TV Eigenfehler ad acta gelegt. Die Annahmespieler bewegten nun rechtzeitig zum Ball, die Aufschläger um Helene, Kimm und LuciP trafen das Feld mit gepfeffertem Service und das eigene spielerische Gebaren fruchtete. Marl hatte nichts entgegen zu setzen, denn holte der Angriff zum Gegenschlag aus, landete der Ball entweder im Netz oder meilenweit im Aus. So überrannte der TV seinen Gegner und schickte ihn mit lumpigen neun Zählern vom Platz.

Im Tiebreak war der Dülmener Drive wieder verflogen. Dem TV gelang es nicht, seine PS auf die Straße zu bekommen. Kleiner Aufholjagden verebbten, sobald das Remis erreicht wurde. Der VC bemühte das Glück des Tüchtigen, setzte sich ab und erklärte Satz und Spielsieg für sich.

Im Zwischenspiel Datteln gegen den Marl dominierte der TV das Spiel, schloss den ersten Satz souverän mit 25:14 ab und war im zweiten Satz bereits mit 21:13 auf der Zielgeraden, als Marl sich anschickte, den Dattelnern die Butter vom Brot zu nehmen. Und das klappte. Der TV machte Fehler um Fehler, während sich der VC unaufhaltsam heranschlich, den TV übertölpelte und knapp mit 26:24 abschloss. Der Tiebreak ging dann auch glücklich an Marl. Trotz Überlegenheit stand Datteln mit leeren Händen da.

Im letzten Spiel traf Dülmen auf Datteln. Die Dattelner legten zunächst auf 2:6 ordentlich vor, während Dülmen sich noch einrichtete. Zum 6:6 eingeholt und bis zum 11:10 Kopf an Kopf gespielt, fasste sich SinaJ ein Herz und setzte Druck per Service auf. Weit aufgeschlagene Bälle wusste Datteln nicht zu parieren und konnte das Aufschlagsgewitter erst beim 10:20 Rückstand stoppen. Das war die Entscheidung. Dülmen musste sich nicht mehr anstrengen und der Satz war eingefahren.

Im zweiten Satz geschah dasselbe Spiel. Datteln legte vor und Dülmen zog zum 6:6 gleich. Aber dann passierte leider keine Annahmeschlappe der Dattelner. Im Gegenteil – mit dem Glück des Aktiven erhöhte Datteln seinen Vorsprung auf 10:15 und später auf 17:20, hatte aber nicht mit dem Stehvermögen der Dülmener gerechtet. Unterstützt von gutem Service durch Kimm und GretaR zog der TV zum 21:21 gleich, strauchelte noch, da er dem Gegner noch zwei Punkte überließ und stolperte glücklich über die Ziellinie.

Für den TV spielten:

  1. Wenn ich 10 cm springen würde, dann könnte es drüben scheppern.
  2. Gut gespielt, aber unzufrieden.
  3. Wie, weit spielen? Ist der Dreimeterraum nicht weit genug?
  4. Fliegen kann ich, manchmal weiß ich selbst nicht wohin.
  5. Gib mich die Kirsche, ich mach die auch aus dem Stand weg.
  6. Ich bin klein aber oho und schlage als wäre ich einen Kopf größer.
 

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