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Volleyball (D1): Landesligadamen knipsen die rote Laterne

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Dülmen (mpm). Zur Begrüßung in der Landesliga-Rückrunde treffen die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen auf den VSG Ibbenbüren und erreichen einen klaren Sieg mit 3:0 (25:15; 25:9; 25:22). Das Ergebnis war rein aufgrund der Tabellensituation – Dülmen an fünf und Ibbenbüren als Schlusslicht an neun – zu erwarten, wenngleich die Begleitumstände nicht uneingeschränkt dafürsprachen.

Wenngleich das Hinspiel mit 3:0 hätte Sicherheit ausstahlen sollen, so relativierte sich im Nachhinein das Spielresultat, da Ibbenbüren seinen erheblich reduzierten Kader mit vier Jugendspielern aufstocken musste, um überhaupt antreten zu können. Diese waren zwar talentiert, aber nicht miteinander eingespielt. Interessant war der Umstand, dass Ibbenbüren dem Tabellenzweiten VC Reken just zuvor fast ein Bein gestellt hatte und Reken einen 1:2 Rückstand kombiniert mit 14:17 Rücklage im vierten Satz mit letzter Kraft noch in ein 3:2 umbiegen konnte. So war Dülmen gewarnt.

„Das Ergebnis geht formal vollends in Ordnung“, freute sich Trainer Mohr nach dem Spiel, „die Damen haben der VSG den Schneid abgekauft und sie immer schön auf Abstand gehalten. Der hohe Stand an Gegenzählern im letzten Satz geht auf meine Kappe, da ich zu viel gewechselt habe und damit den Spielfluss gestört habe. Aber dank des Einsatzes der Damen ist es gutgegangen – Ibbenbüren war von unserer Angriffsstärke beeindruckt und fühlte sich bisweilen sogar als Sparringspartner.“

Dabei stand der Spieltag zunächst unter keinem guten Stern. Dülmen reitet mit seinem Minimalkader  - die letzten Spiele wurden nur mit maximal acht Spielerinnen angetreten – auf der Rasierklinge. Ganz aktuell kamen kurzfristig zwei Verletzungen im Training dazu, so dass bei Ausfall im Wettkampf die Spielfähigkeit des Teams auf dem Spiel stand. So erklärte sich Altvordere Christel von den Hobbies bereit, in die Bresche zu springen, dem Seniorensport am Wochenende abzuschwören und nochmals anzugreifen. „Christel ist perfekt integrierbar und eine große Stütze für die Stabilität in der Annahme“, kommentierte Trainer Mohr die kurzfristige Verstärkung, „sie ist am Netz eine Macht und zeigt dem jungen Gemüse, dass man auch aus dem Hinterfeld kommend noch einen Ball am Netz kratzen kann, damit das Team den Punkt holt.“

„Ein großes Kompliment geht an das Engagement der Mannschaft. Obwohl die Spielerinnen in der Woche angeschlagen sind, steht es außer Frage, dass sie zum Spiel auflaufen und ihr Bestes geben. Auch wenn wir nur mit einer Handvoll Spielerinnen – manchmal sind es nur fünf – Training machen können, so stimmen Einsatz und Ambition vollends“, lobt der Trainer sein Team, „unsere Libera reist zu jedem Spiel aus Höxter an – das kann ich nicht erwarten, freue mich aber, wenn sie ihrer inneren Unruhe folgend unsere Annahme verstärkt. Mit Blick auf die kommende Saison werden wir das nicht durchhalten können, da brauchen wir Unterstützung von der Reserve, einige Rekrutierungen von Außerhalb oder die wundersame Heilung unserer Langzeitverletzten. Gerade letzteres würde ich mir sehr wünschen.“

Die Begegnung mit Ibbenbüren startete recht unspektakulär, aber verspätet im Goethe Gymnasium in Ibbenbüren. Trotz sehr kurzer Einspielphase konnte der TV das Spiel konzentriert beginnen. Nach dem üblichen Anfangsgeplänkel und einem gegenseitigen Beschnuppern zum 5:5 Remis nahm der TV das Heft in die Hand, erhöhte den Druck im Abschluss und legte vor. Ganz anders als üblich kamen diesmal nicht der gefürchtete gesprungene Service von Hannai und Ritschie zum Tragen, denn nun taten sich Kevkev und Lennard hervor, die eine Serie von Kröten vorlegten, an denen sich die VSG verschluckte. Mit dem entsprechenden Rückhalt des Blockriegels und der Abwehrreihen konnten retournierte Bälle gleich wieder aufgebaut und brachial in Punkte umgemünzt werden. So erreichte der TV einen komfortablen Vorsprung von 20:9 und musste nur noch auf die Fehler des Gegners warten. Ibbenbüren gab mehr Dampf auf den Kessel und musste das Risiko erhöhen, um nicht unterzugehen. Fortuna war dem Tecklenburger Vorstoß hold, allerdings musste die VSG auch Federn lassen, wenn der Angriff oder Aufschlag übermotiviert im Netz landete. Dieser Umstand gereichte dem TV zu Ehren und letztlich zum ungefährdeten Satzsieg.

In Satz zwei ergoss sich ein wahres Aufschlagsgewitter über die VSG. Ritschie und Christel übergaben sich Staffelstab an der Grundlinie und schenkten der Ibbenbürener Annahme unnachgiebig ein. Ein Punkt nach dem anderen wurde auf Seiten des TVs angekreuzt – erst beim 19:4 wechselte das Aufschlagsrecht. Nun sollte die Gegenwehr starten, aber der TV wollte sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen und schubste nur ein paar Brosamen vom Tellerrand. Diesen Abstand noch signifikant zu verkürzen, war ein Ding der Unmöglichkeit. Der TV musste wieder nur auf die Fehler der Ibbenbürener warten und schaukelte des Satz locker nach Hause.

In Satz drei wechselte der TV die Aufstellung, um den Spielerinnen auf der Ersatzbank Gelegenheit zu geben, ihren Beitrag zu leisten. Ibbenbüren sah die Bewegung auf TV Seiten und witterte seine Chance. Der TV musste sich zunächst sortieren, verlor die Durchzugsstärke der vorangegangenen Sätze und konnte ebenfalls keine Aufschlagsserie platzieren. So blieb die VSG im Verlauf des Satzes immer auf Augenhöhe und zog zwischenzeitlich sogar auf 15:12 weg. Das wollten sich die TV Damen nicht bieten lassen, formierten sich und schlugen zurück. Zum 16:16 Remis war die VSG eingeholt und zum 22:19 überholt. Ibbenbüren spielte mit dem Rücken zur Wand, erkämpfte sich ein paar Glückspunkte und war beim 22:22 Remis zum Showdown bereit. Der TV behielt die Nerven und erarbeite sich das Aufschlagsrecht, als Christel ihre gesamte Erfahrung und Übersicht in den Ring warf. Schnell war die Unsicherheit in der VSG Annahme identifiziert, die dann gleich unter maximalen Druck gesetzt wurde. Das Spiel ging auf – ein Ass und einen direkten Abstimmungsfehler weiter war der Satz gewonnen und der TV beendete den Spieltag siegreich und zufrieden.

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